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21. August 2025

Die Gesamtschule an der Lippequelle lebt das Thema „Nachhaltigkeit“ auf ganz besondere Weise.

Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Schulprofil „Naturerbe“ aktiv zu gestalten und dabei nicht nur lokale, sondern auch globale Perspektiven einzubeziehen. Ein zentrales Element dieses Ansatzes sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung – die sogenannten SDGs (Sustainable Development Goals), die von den Vereinten Nationen formuliert wurden.
Die SDGs umfassen eine Vielzahl von globalen Zielen, die bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen. Sie reichen von der Bekämpfung von Armut und Hunger bis hin zu Maßnahmen gegen den Klimawandel und für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Jedes dieser Ziele ist miteinander verknüpft und fördert eine nachhaltige, gerechte und lebenswerte Zukunft für alle.
„Naturerbe“ bedeutet für uns weit mehr als nur die Pflege eines schönen Schulgartens. Es geht um eine ganzheitliche Verbindung zwischen der Umwelt, den Schüler*innen und dem Wissen, das sie in ihrem Schulalltag erwerben. Dieser Bezug zur Natur ist tief in der schulischen Ausrichtung verankert und wird mit einem klaren Fokus auf die 17 SDGs sichtbar.
Die Schule sieht sich nicht nur als Bildungsinstitution, sondern auch als aktiven Akteur im Bereich Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung. Das Engagement in den Bereichen ökologische Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Zukunftsperspektiven wird auf unterschiedliche Weise in den Schulalltag integriert.
Wir leben die 17 SDGs aktiv im Schulalltag und integrieren sie in verschiedene Aspekte der Schulgemeinschaft. Ein Beispiel ist das SDG Nr. 4 – Hochwertige Bildung. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die nötigen Fähigkeiten, um eigenverantwortlich und nachhaltig zu handeln. Neben dem regulären Unterricht werden regelmäßig Projekte zu Themen wie Klimawandel, fairer Handel oder Umweltschutz durchgeführt, die die Schüler*innen dazu anregen, sich intensiv mit globalen Herausforderungen auseinanderzusetzen.
Ein weiteres Beispiel ist SDG Nr. 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz. Die Schule legt großen Wert auf praktische Klimaschutzmaßnahmen, wie etwa Müllsammelaktionen, Mülltrennung und Simulationen von Klimakonferenzen. Diese Aktivitäten fördern das Bewusstsein für die Bedeutung von Umweltschutz und regen die Schüler*innen zu konkretem Handeln an.
Schließlich wird auch SDG Nr. 10 – Weniger Ungleichheiten – aktiv umgesetzt. In einem inklusiven Schulumfeld wird auf Chancengleichheit geachtet, sodass jede Schülerin und jeder Schüler, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialer Stellung, gleiche Möglichkeiten hat, sich zu entfalten und an den Projekten teilzunehmen. Auf diese Weise wird das Ziel der sozialen Gerechtigkeit nicht nur theoretisch behandelt, sondern auch praktisch im Alltag verwirklicht.
Mit unserem Film möchten wir zeigen, wie wir Nachhaltigkeit im Schulalltag umsetzen, dabei möchten wir nicht nur unsere vielfältigen Aktivitäten dokumentieren, sondern auch andere dazu anregen, sich für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen.
Wir leben die SDGs nicht isoliert, sondern in Zusammenarbeit mit vielen lokalen und globalen Partnern. So gibt es enge Kooperationen mit Umweltverbänden (wie dem NABU), lokalen Initiativen sowie Netzwerken (Schule der Zukunft/Verbraucherschule), die den Schüler*innen die Möglichkeit geben, ihre Perspektiven zu erweitern und aktiv zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen.
Für uns ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Ziel – es ist eine Lebenshaltung. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen und das Bewusstsein für den Wert der Natur sowie für die Bedeutung eines gerechten Zusammenlebens zu schärfen. Dieser integrative Ansatz sorgt dafür, dass die 17 SDGs nicht nur auf dem Papier existieren, sondern im Schulalltag durch konkretes Handeln – und sichtbar gemacht durch unseren Film – erlebbar werden.